Wirtschaft

Der Schweiz geht die Butter aus: Bund erhöht nun die Importe

Besonders Ende Jahr brauchen Schweizerinnen und Schweizer viel Butter.

Besonders Ende Jahr brauchen Schweizerinnen und Schweizer viel Butter.

In der Schweiz besteht erstmals seit mehreren Jahren die Gefahr, dass Butter knapp werden könnte. Zum zweiten Mal in diesem Jahr werden deshalb die Kontingente für den Import erhöht.

(gb.) Butter ist derzeit ein knappes Gut in der Schweiz – und ein begehrtes. Wie das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) am Dienstag in einer Mitteilung schreibt, befinden sich die Butterlager momentan auf einem sehr tiefen Stand von 400 Tonnen. Gleichzeitig sei der Verbrauch dieses Jahr gestiegen.

Das Bundesamt erhöht deshalb zum zweiten Mal in diesem Jahr die Import-Kontingente. 1800 zusätzliche Tonnen dürfen bis Ende Jahr eingeführt werden. Das entspricht nach Angaben des BLW rund 4 Prozent der pro Jahr in der Schweiz verkaufen Buttermenge. Im Juni wurde das Kontingent bereits einmal um 1000 Tonnen aufgestockt. Normalerweise verfügt die Branche Importrechte im Umfang von 900 Tonnen.

Der Entscheid, die Importe erneut zu erhöhen, sei aufgrund der unterdurchschnittlichen Produktion und der tiefen Lagerbestände gefallen, schreibt das Bundesamt in seiner Mitteilung. Die Branchenorganisation BO Milch unterstütze die weitere Freigabe für den Import.

Meistgesehen

Artboard 1