Wirtschaft

Der Export von Schweizer Guetzli ist erneut zurückgegangen

Letztes Jahr ist das Exportgeschäft der Schweizer Dauerbackwaren erneut zurückgegangen. (Symbolbild)

Letztes Jahr ist das Exportgeschäft der Schweizer Dauerbackwaren erneut zurückgegangen. (Symbolbild)

Das Geschäft mit Schweizer Dauerbackwaren war im letzten Jahr rückläufig. Während sich der Inlandmarkt erholte, ging das Exportgeschäft erneut stark zurück.

(dpo) Wie der Schweizerische Verband der Backwaren- und Zuckerwaren-Industrie Biscosuisse am Montag mitteilte, betrug der Absatz der industriellen Hersteller von Schweizer Dauerbackwaren 2019 total 42'623 Tonnen. Das entspricht einem Rückgang um 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz sank um 0,8 Prozent auf 444,2 Millionen Franken. Zu den beliebtesten Dauerbackwaren gehörten Standard-Biscuits und Spezialitäten.

Das Exportgeschäft ist erneut zurückgegangen. Im letzten Jahr wurden 10'486 Tonnen Dauerbackwaren ins Ausland exportiert, 7,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Umsatz ging um 6,7 Prozent auf 92,2 Millionen Franken zurück.

Das Ergebnis im Inlandgeschäft lag sowohl umsatz- wie mengenmässig leicht über dem Vorjahr. Während die Verkaufsmenge um 1,3 Prozent auf 32’137 Tonnen stieg, erhöhte sich der Umsatz um 0,9 Prozent auf 351,9 Millionen Franken. Der Marktanteil der Importwaren stieg auf 50,1 Prozent.

Biscosuisse erachtet vor allem die starke Aufwertung des Franken gegenüber dem Euro als Herausforderung. Der Verband rechnet damit, dass der Aufwertungsdruck als Folge der Corona-Krise 2020 anhalten dürfte.

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