Aromen und Riechstoffe

Dem Genfer Konzern Givaudan macht der Wechselkurs zu schaffen

Fläschchen mit diversen Aromastoffen (Archiv)

Fläschchen mit diversen Aromastoffen (Archiv)

Der weltgrösste Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat in den ersten neun Monaten 2009 weniger eingenommen. Der Umsatz sank um 3,9 Prozent auf 3,025 Mrd. Franken.

Dem Genfer Konzern machten dabei die Wechselkurse zu schaffen, denn in Lokalwährungen stiegen die Verkäufe um 0,4 Prozent. Ohne das veräusserte Geschäft in der Division Aromen stiegen die Verkäufe in Lokalwährungen um 0,6 Prozent, wie Givaudan mitteilte.

Beide Divisionen verbuchten Einbussen: Bei den Riechstoffen sank der Umsatz um 5,1 Prozent auf 1,387 Mrd. Franken, in der Aromen-Division lag das Minus bei 2,9 Prozent auf 1,637 Mrd. Franken. In Lokalwährungen allerdings steht dem Rückgang um 0,4 Prozent bei den Riechstoffen ein Plus von 1,1 Prozent bei den Aromen gegenüber.

Das Unternehmen bestätigte die Ziele, bis 2010 Einsparungen von 200 Mio. Fr. und somit die vor der Übernahme von Quest bestehende EBITDA-Marge von 22,7 Prozent zu erreichen. Das Unternehmen sei weiterhin zuversichtlich, 2009 aufgrund der soliden Projektpipeline und jüngster neuer Geschäftsabschlüsse ein stärkeres Wachstum als der Gesamtmarkt zu erzielen.

Mit den Zahlen übertraf Givaudan laut der Finanznachrichtenagentur AWP die Prognosen der Analysten. Diese hätten im Schnitt einen Konzern-Umsatz von 3,007 Mrd. Franken, einen Riechstoffumsatz von 1,378 Mrd. Fr. sowie einen Aromenumsatz von 1,626 Mrd. Fr. prognostiziert.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1