Amerikanische Konjunktur

Das US-Konjunkturbarometer steigt stärker als erwartet

US-Präsident Barack Obama will Konjunktur ankurbeln (Archiv)

US-Präsident Barack Obama will Konjunktur ankurbeln (Archiv)

Gute Nachricht für die US-Wirtschaft: Das US-Konjunkturbarometer in der weltweit grössten Volkswirtschaft zeigt auch im neunten Monat in Folge nach oben.

Der Sammelindex aus Frühindikatoren legte im März um 0,4 Prozent zu, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag mitteilte.

Der Anstieg fällt zudem stärker aus als erwartet: Experten hatten lediglich mit einem Plus von durchschnittlich 0,2 Prozent gerechnet. Noch im Februar war der Index um revidierte 1,0 Prozent (vorher: 0,8 Prozent) gestiegen, wie das Institut weiter mitteilte.

Experten werteten die Entwicklung als ein Zeichen, dass sich die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt verbessert sowie Investitionen und Export zunehmen. Erhöhte Benzinkosten würden die Aussichten offenbar nicht dämpfen, hiess es weiter.

Der Sammelindex des Instituts setzt sich aus zehn Frühindikatoren zusammen. Dazu zählen unter anderem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Neuaufträge in der Industrie, das Konsumentenvertrauen und die Baugenehmigungen. Der Wert gibt einen Hinweis auf die Entwicklung in den kommenden drei bis sechs Monaten.

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