Das Firefox-Handy: Nimmt man es in die Hand, fühlt es sich billig an. Dennoch ist es eines der begehrtesten Geräte der Messe: das ZTE Open. Dieses Handy läuft mit dem Betriebssystem Firefox OS. Die Mozilla Foundation hat ihren Web-Browser Firefox zu einem eigenen Handy-Betriebssystem erweitert. Mit diesem Vorstoss will die Nonprofit-Organisation Handy-Hersteller, Mobilfunkanbieter und Kunden von der Abhängigkeit von Google und Apple befreien. Denn die beiden Unternehmen dominieren mit ihren Betriebssystemen (Android und iOS) den Markt. Noch setzt Mozilla auf Billiggeräte, doch das soll sich ändern. «Wir werden Firefox-OS auch als Premium-Handy bringen», sagt ein Entwickler überzeugt.

Potenzial: So schnell wird kaum jemand auf Firefox OS umsteigen. Doch wenn die Industrie das Vorhaben breit unterstützt, hat das Betriebssystem gute Chancen.

Kacheln auf Android: Auf den ersten Blick könnte man meinen, HTC setzt nun auch auf Windows 8. Auf dem Home-Screen des neuen Handys HTC One befinden sich nämlich Kacheln mit Fotos, News und Nachrichten von sozialen Netzwerken. Der taiwanesische Handy-Hersteller hat dem Android-Betriebssystem einen neuen Anstrich verpasst und stellt Inhalte aus ausgewählten Applikationen als LiveStream dar. Das sieht cool aus und ist auch praktisch: Ohne die Apps zu öffnen, findet man auf dem Home-Screen die wichtigsten Informationen. Mit einem Klick kommt man zurück zur alten Benutzeroberfläche – und führt sich um einige Jahre zurückgeworfen.

Potenzial: Kacheln sind schicker als App-Symbole. Es ist wahrscheinlich, dass auch andere Geräte-Hersteller ihre Android-Oberfläche diesem Look anpassen werden.

Private Server: Je mehr wir unseren Alltag mit Smartphone und Tablet bestreiten, desto weniger wichtig wird der PC als zentraler Speicherplatz. Doch wo bewahren wir all unsere Fotos, Filme oder Dokumente auf? Eine Cloud wie Dropbox ist eine Variante. Doch nicht alle wollen ihre Daten aus der Hand geben. Eine andere Möglichkeit bietet Samsung mit der neu lancierten Festplatte HomeSync. Der kleine Kasten bietet Platz für ein Terabyte Daten und wird in Verbindung mit einem HD-TV zu einem Media-Center – und somit zur Konkurrenz von AppleTV. Es lassen sich damit zum Beispiel Fotos und Filme auf den Fernseher streamen. Man kann aber auch über das Internet von überall her mit Smartphone und Tablet auf die abgespeicherten Daten zugreifen.

Potenzial: Sobald die Software bedienerfreundlich und mit Geräten verschiedener Hersteller kompatibel ist, werden sich solche privaten Server etablieren.