Die Zeichen stehen gut: Das 2014 dürfte nochmals ein Jahr des Wachstums werden, das fünfte in Folge. Die von der bz befragten Firmen sind denn zumeist auch ziemlich zuversichtlich, was den Geschäftsverlauf im kommenden Jahr betrifft.

Auch das Prognoseinstitut BAK Basel Economics rechnet für die Jahre 2014 und 2015 mit gesamtwirtschaftlichen Wachstumsraten oberhalb der 2-Prozent-Marke: 2,3 Prozent für 2014, +2,5 Prozent für 2015.

Exporte beleben

Für die guten Prognosen gibt es mehrere Gründe: Die Weltwirtschaft und auch die Konjunktur in Europa dürften sich weiter erholen. Damit werden auch die Exporte beflügelt.

Für den Schweizer Güteraussenhandel rechnet BAK Basel mit einem Nachfragewachstum von 4,6 Prozent, welches sich 2015 auf rund 6 Prozent beschleunigt (2013: +2,4 Prozent). Das bedeutet auch für die Pharma, die grosse Stütze in der Region, ein konstantes Wachstum. Die gute Verfassung der Pharmaindustrie wird dazu führen, dass sich die Region Nordwestschweiz mit einem Wachstum von 2,7 Prozent wieder an die Schweizer Spitze setzen wird, schätzt die BAK in ihrem Regionenbericht vom Oktober. Allerdings dürfte die Beschäftigung in der Region nur gerade um ein Prozent zunehmen.

Die starke Zunahme der Bauvorhaben in der Nordwestschweiz in der zweiten Hälfte 2013 gibt der Bauwirtschaft eine gute Basis, schätzt die Wirtschaftsstudie Nordwestschweiz.

Konsum stützt

Eine massgebliche Stütze bleibt der private Konsum, auch wenn die aussergewöhnlich hohe Dynamik der letzten Quartale zunächst nicht mehr ganz erreicht wird. Die sich verbessernde Arbeitsmarkt- und Einkommenssituation wird jedoch schon bald wieder für zusätzlichen Schwung sorgen. Die jüngsten Zahlen des Detailhandels stimmen jedenfalls optimistisch. So stieg der Index zur Geschäftslage im Detailhandel, der von der Konjunkturforschungsstelle der ETH erhoben wird, im November von -1,5 auf +6 Punkte. Und gemäss einer Umfrage des Beratungsunternehmen Deloitte hätten die Schweizer Haushalte beabsichtigt, drei Prozent mehr als 2012 für Weihnachtsgeschenke auszugeben.

Elsass, und Südbaden ziehen mit

Auch im Elsass ist für das Jahr 2014 ist von einer zunehmenden Beschleunigung und einer wachsenden Auslandsnachfrage auszugehen. So rechnet die BAK für die elsässische Wirtschaft mit einem Wachstum von 1.9 Prozent. In Südbaden dürfte sich das Wachstum auf zwei Prozent. Dabei profitieren unsere Nachbarn ebenfalls von den sich belebenden Exporten und der «hoch dynamischen« chemisch-pharmazeutischen Industrie, die 2014 real mit 4,6 Prozent wachsen dürfte.

«Neue Produkte» Novartis ist zuversichtlich, im Jahr 2014 durch Patentabläufe entstehende Umsatzlücken mit Erlösen aus der neuen Generation von Medikamenten zu füllen. Positive Zulassungsentscheide und Studiendaten in 2013 unterstreichen die branchenführende Produktivität von Forschung und Entwicklung bei Novartis sowie das Potenzial der Pipeline. Der Schweizer Standort wird bei den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Novartis weiterhin eine tragende Rolle spielen. Der Konzern beabsichtigt, auch in Afrika zu wachsen (die bz berichtete). (STS)

Novartis: Wachstum kommt

«Neue Produkte» Novartis ist zuversichtlich, im Jahr 2014 durch Patentabläufe entstehende Umsatzlücken mit Erlösen aus der neuen Generation von Medikamenten zu füllen. Positive Zulassungsentscheide und Studiendaten in 2013 unterstreichen die branchenführende Produktivität von Forschung und Entwicklung bei Novartis sowie das Potenzial der Pipeline. Der Schweizer Standort wird bei den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Novartis weiterhin eine tragende Rolle spielen. Der Konzern beabsichtigt, auch in Afrika zu wachsen (die bz berichtete). (STS)

Bau kaum schwächer Einige Grossprojekte wurden in diesem Jahr abgeschlossen (Messe, H2), andere hingegen sorgen weiterhin für Beschäftigungsimpulse (Erlenmatt, Turmprojekte, Schulhausbauten). Einige Firmen haben in diesem Jahr ein zweistelliges Wachstum verzeichnet. Die Zahl der Bauvorhaben hat laut Wirtschaftsstudie Nordwestschweiz im zweiten Semester weiter zugenommen. Hingegen sind gemäss BAK Basel die Baugesuche wieder etwas rückläufig. Insgesamt sind die Aussichten aber nicht schlecht: Die Zinsen sind nach wie vor tief, was sowohl den Wohnungsbau wie auch die Renovationen beflügelt. (STS)

Viele Projekte unterwegs

Bau kaum schwächer Einige Grossprojekte wurden in diesem Jahr abgeschlossen (Messe, H2), andere hingegen sorgen weiterhin für Beschäftigungsimpulse (Erlenmatt, Turmprojekte, Schulhausbauten). Einige Firmen haben in diesem Jahr ein zweistelliges Wachstum verzeichnet. Die Zahl der Bauvorhaben hat laut Wirtschaftsstudie Nordwestschweiz im zweiten Semester weiter zugenommen. Hingegen sind gemäss BAK Basel die Baugesuche wieder etwas rückläufig. Insgesamt sind die Aussichten aber nicht schlecht: Die Zinsen sind nach wie vor tief, was sowohl den Wohnungsbau wie auch die Renovationen beflügelt. (STS)

Preisdruck Roche macht derzeit keine aktuellen Aussagen zum Geschäftsgang («Schweigeperiode» vor der Veröffentlichung des Jahresergebnisses). In Stellvertretung schreibt Interpharma, der Verband der forschenden Pharmaindustrie in der Schweiz, das diese für 2014 gut gerüstet sei. Am starken Preisdruck auf den Medikamenten werde sich aufgrund der prekären Situation mancher Staatshaushalte nichts ändern. Interpharma rechnet für 2014 mit einer leichten Zunahme der Beschäftigten in der Pharmaindustrie in der Region Basel und der Schweiz. (STS)

Pharma: Etwas mehr Beschäftigte

Preisdruck Roche macht derzeit keine aktuellen Aussagen zum Geschäftsgang («Schweigeperiode» vor der Veröffentlichung des Jahresergebnisses). In Stellvertretung schreibt Interpharma, der Verband der forschenden Pharmaindustrie in der Schweiz, das diese für 2014 gut gerüstet sei. Am starken Preisdruck auf den Medikamenten werde sich aufgrund der prekären Situation mancher Staatshaushalte nichts ändern. Interpharma rechnet für 2014 mit einer leichten Zunahme der Beschäftigten in der Pharmaindustrie in der Region Basel und der Schweiz. (STS)

Blick nach Asien Panalpina blickt grundsätzlich optimistisch auf 2014. «Wir sollten uns in einem schwierigen Umfeld weiter verbessern können. Der Seefrachtmarkt wächst seit einiger Zeit viel stärker als der Luftfrachtmarkt. Das sehen wir auch bei uns», heisst es bei Panalpina. Eine Umsatzprognose ist schwierig. «2014 wollen wir unsere Abhängigkeit von Europa weiter reduzieren. Die Asien-Verkehre wachsen um ein Vielfaches schneller als die Europa-Verkehre. Deshalb fokussieren wir weiterhin auf die innerasiatischen und übrigen Asien-Verkehre. Potenzial sehen wir auch im Nahen Osten, in Afrika und in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten.» (STS)

Panalpina: «Flugfracht schwächer»

Blick nach Asien Panalpina blickt grundsätzlich optimistisch auf 2014. «Wir sollten uns in einem schwierigen Umfeld weiter verbessern können. Der Seefrachtmarkt wächst seit einiger Zeit viel stärker als der Luftfrachtmarkt. Das sehen wir auch bei uns», heisst es bei Panalpina. Eine Umsatzprognose ist schwierig. «2014 wollen wir unsere Abhängigkeit von Europa weiter reduzieren. Die Asien-Verkehre wachsen um ein Vielfaches schneller als die Europa-Verkehre. Deshalb fokussieren wir weiterhin auf die innerasiatischen und übrigen Asien-Verkehre. Potenzial sehen wir auch im Nahen Osten, in Afrika und in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten.» (STS)

Maschinen laufen gut «Das Familienunternehmen Rego-Fix blickt positiv ins Jahr 2014», erklärt CEO und Mitinhaber Richard Weber. Auf dem asiatischen Markt rechne man mit einer leichten Erholung. In Europa, in den USA und der Schweiz, erwarte man eine weiterhin positive und stabile Entwicklung. Die hochpräzisen Werkzeugspannsysteme der Rego-Fix aus Tenniken sind weltweit gefragt. Obwohl der Absatz in Asien in den letzten Monaten eher schleppend verlief, konnten in den USA, in Europa wie auch in der Schweiz gute Umsätze erzielt werden.Die Maschinenbauer profitieren von der sich erholenden Investitionsgüterindustrie. (sts)

Rego-Fix: «Positiv»

Maschinen laufen gut «Das Familienunternehmen Rego-Fix blickt positiv ins Jahr 2014», erklärt CEO und Mitinhaber Richard Weber. Auf dem asiatischen Markt rechne man mit einer leichten Erholung. In Europa, in den USA und der Schweiz, erwarte man eine weiterhin positive und stabile Entwicklung. Die hochpräzisen Werkzeugspannsysteme der Rego-Fix aus Tenniken sind weltweit gefragt. Obwohl der Absatz in Asien in den letzten Monaten eher schleppend verlief, konnten in den USA, in Europa wie auch in der Schweiz gute Umsätze erzielt werden.Die Maschinenbauer profitieren von der sich erholenden Investitionsgüterindustrie. (sts)

Detailhandel solide Coop Schweiz gibt sich zuversichtlich, will sich aber nicht auf die Äste herauswagen. «Wir gehen davon aus, dass sich die Konjunktur im 2014 tendenziell positiv entwickelt, sowohl in der Schweiz als auch im Ausland. Aus diesem Grund sind wir optimistisch, was die Entwicklung des Detailhandels im kommenden Jahr anbelangt.» In der Vergangenheit führte der Einkaufstourismus zu einem schleppenden Geschäft in der Region. (STS)

Coop: «Zuversichtlich»

Detailhandel solide Coop Schweiz gibt sich zuversichtlich, will sich aber nicht auf die Äste herauswagen. «Wir gehen davon aus, dass sich die Konjunktur im 2014 tendenziell positiv entwickelt, sowohl in der Schweiz als auch im Ausland. Aus diesem Grund sind wir optimistisch, was die Entwicklung des Detailhandels im kommenden Jahr anbelangt.» In der Vergangenheit führte der Einkaufstourismus zu einem schleppenden Geschäft in der Region. (STS)

Chemie: Stabilisierung Das Geschäftsumfeld, in dem Clariant tätig ist, hat sich in den vergangenen Monaten nicht wesentlich geändert. Auch für das Jahr 2014 erwarten wir weltweit ein anhaltend anspruchsvolles Wirtschaftsumfeld. Zwar ist in den reifen Märkten, vor allem in Nordamerika und Europa eine weitere Stabilisierung zu beobachten, doch mit einer breit abgestützten Konjunkturerholung ist vorerst nicht zu rechnen. Darüber hinaus sind die Unsicherheiten in den Schwellenmärkten anhaltend hoch. Während Lateinamerika weiterhin auf hohem Niveau wächst, bleibt das Wachstum in Asien auf tiefem Niveau. Der Nahe Osten und Afrika stagnieren weiterhin auf einem niedrigen Niveau. (STS)

Clariant: «Anspruchsvolles Umfeld»

Chemie: Stabilisierung Das Geschäftsumfeld, in dem Clariant tätig ist, hat sich in den vergangenen Monaten nicht wesentlich geändert. Auch für das Jahr 2014 erwarten wir weltweit ein anhaltend anspruchsvolles Wirtschaftsumfeld. Zwar ist in den reifen Märkten, vor allem in Nordamerika und Europa eine weitere Stabilisierung zu beobachten, doch mit einer breit abgestützten Konjunkturerholung ist vorerst nicht zu rechnen. Darüber hinaus sind die Unsicherheiten in den Schwellenmärkten anhaltend hoch. Während Lateinamerika weiterhin auf hohem Niveau wächst, bleibt das Wachstum in Asien auf tiefem Niveau. Der Nahe Osten und Afrika stagnieren weiterhin auf einem niedrigen Niveau. (STS)

Impulse für Hotels Nach einem guten zweiten Halbjahr 2013 sieht Hotelier Franz-Xaver Leonhardt vom Hotel Krafft dem kommenden Jahr sehr positiv entgegen. Der Schwung dürfte anhalten. Dabei zeige es sich für die Basler Hotellerie von Vorteil, dass es praktisch keine tote Saison gäbe. «Jeden Monat ist etwas los», sagt er. Das neue Kongresszentrum und die Kongressstadt-Initiative gäben neue Impulse. Die neuen Hotels in der Stadt (Novotel/Ibis beim Bahnhof, das neue Hotel am Ring, das renovierte Europe an der Clarastrasse), sieht er nicht als Konkurrenz, im Gegenteil. «Das fordert uns heraus, und insgesamt wird das Hotelangebot besser. Das hilft auch dem Ruf der Stadt.» (STS)

Hotel Krafft: «Zuversicht»

Impulse für Hotels Nach einem guten zweiten Halbjahr 2013 sieht Hotelier Franz-Xaver Leonhardt vom Hotel Krafft dem kommenden Jahr sehr positiv entgegen. Der Schwung dürfte anhalten. Dabei zeige es sich für die Basler Hotellerie von Vorteil, dass es praktisch keine tote Saison gäbe. «Jeden Monat ist etwas los», sagt er. Das neue Kongresszentrum und die Kongressstadt-Initiative gäben neue Impulse. Die neuen Hotels in der Stadt (Novotel/Ibis beim Bahnhof, das neue Hotel am Ring, das renovierte Europe an der Clarastrasse), sieht er nicht als Konkurrenz, im Gegenteil. «Das fordert uns heraus, und insgesamt wird das Hotelangebot besser. Das hilft auch dem Ruf der Stadt.» (STS)

Moderates Wachstum Nationale Suisse erwartet für die Schweiz ein moderates, für Europa ein schwaches Wirtschaftswachstum. Die Situation bleibt für Versicherungen anspruchsvoll: Es ist viel Kapital im Markt, was zu Überkapazitäten und so zu Kostendruck führt. Obwohl international tätig, steht Nationale Suisse zu den Wurzeln in Basel. Seit Jahren investiert Nationale Suisse in der Region. Ein Beispiel dafür ist der Umbau des Hauptsitzes, bei dem die erste Bauetappe 2014 abgeschlossen wird (Bild). Die «hervorragende Kapitalausstattung und die solide Geschäftsentwicklung» erlaubten es Nationale Suisse, «die Erfolgsgeschichte als eigenständiges Unternehmen auch 2014 fortzusetzen.» (STS)

Nationale Suisse: «Eigenständig»

Moderates Wachstum Nationale Suisse erwartet für die Schweiz ein moderates, für Europa ein schwaches Wirtschaftswachstum. Die Situation bleibt für Versicherungen anspruchsvoll: Es ist viel Kapital im Markt, was zu Überkapazitäten und so zu Kostendruck führt. Obwohl international tätig, steht Nationale Suisse zu den Wurzeln in Basel. Seit Jahren investiert Nationale Suisse in der Region. Ein Beispiel dafür ist der Umbau des Hauptsitzes, bei dem die erste Bauetappe 2014 abgeschlossen wird (Bild). Die «hervorragende Kapitalausstattung und die solide Geschäftsentwicklung» erlaubten es Nationale Suisse, «die Erfolgsgeschichte als eigenständiges Unternehmen auch 2014 fortzusetzen.» (STS)