Mercedes-Benz wuchs im November verglichen zum Vorjahr mit 1,5 Prozent. Etwa 198'545 Autos der Marke wurden verkauft, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Die Kleinwagenmarke Smart lag dagegen mit knapp 11'000 Fahrzeugen mit 6,2 Prozent unter dem Vorjahresmonat.

Insgesamt hielt sich Daimlers Pkw-Absatz damit in den ersten elf Monaten des Jahres mit einem minimalen Zuwachs von 0,1 Prozent auf 2,2 Millionen Autos etwa auf Vorjahresniveau. Damit liegt man im Plan. Daimlers Pkw-Sparte rechnet für das gesamte Jahr mit einem Absatz in der Grössenordnung des Vorjahres.

Denn in den vergangenen Monaten hatten Verzögerungen bei der Zertifizierung nach dem neuen Abgastestverfahren, Modellwechsel und Auslieferungsstopps von Diesel-Fahrzeugen dafür gesorgt, dass Daimler die Nachfrage nicht bedienen konnte. Die Auslieferungsstopps sorgten nicht mehr für Probleme, hiess es nun. Allerdings gebe es nach wie vor Einschränkungen in der Verfügbarkeit von Fahrzeugen in einigen internationalen Märkten.

In Deutschland und Europa, aber auch in Nordamerika liegen die Absatzzahlen von Mercedes-Benz trotz der Zuwächse im Oktober und November auf Jahressicht unter dem Niveau von 2017. Wett gemacht wird das durch ein deutliches Plus in Daimlers grösstem Absatzmarkt China, wo der Autobauer im November die Marke von 600'000 verkauften Fahrzeugen knackte.