Das bisher unbekannte EHEC-Bakterium breitet sich aus. Inzwischen sollen auch Menschen in Grossbritannien, den Niederlanden und Schweden vom Bakterium befallen worden sein.

Auch der Infektionsherd ist jetzt bekannt. Die Bakterien wurden in vier Salatgurken nachgewiesen - drei davon kommen aus Spanien. Im Zuge dieser neusten Entwicklung zieht der Schweizer Detailhändler Coop die Notbremse. Der Grund: Auch der Detailhandelsriese führt spanische Gurken in seinem Sortiment.

Wie Denise Stadler von Coop gegenüber der az bestätigt, traf eine letzte Lieferung am gestrigen Tage in der Schweiz ein. Der Detailhändler betont jedoch, dass das Sortiment seit Beginn der Schweizer Gurkensaison auf heimische Produkte umgestellt wurde.

Nichtsdestotrotz handelt Coop. «Wir haben sofort einen präventiven Rückzug und Verkaufsstopp von spanischen Gurken ausgelöst, um jegliche Gefährdung auszuschliessen», sagt Stadler zur az.  Gleichzeitig würden Spezialisten aus der Qualitätskontrolle verstärkt Stichproben bei Früchten und Gemüse durchführen.