Das teilte Coop am Dienstag mit. Der Gesamtumsatz nahm leicht auf 27,8 Mrd. Fr. zu, wie der Konzern bereits im Januar bekanntgegeben hatte. Nominal betrug das Umsatzwachstum im vergangenen Jahr 0,3 Prozent. Real, das heisst um das gesunkene Preisniveau bereinigt, stieg der Gruppenumsatz aber um 1,5 Prozent, wie Coop in der Mitteilung festhält.

Der Bruttogewinn stieg um 0,7 Prozent. Im Detailhandel in der Schweiz ging die Bruttogewinnmarge wegen Preissenkungen von 29,4 auf 29,1 Prozent zurück. Im internationalen Geschäft seien dagegen Verbesserungen durch einen besseren Produktemix erzielt worden. Der Betriebsertrag (EBIT) stieg um 24 Mio. auf 737 Mio. Franken.

Umsatz der Megastores geht zurück

Gemäss den im Januar publizierten Zahlen setzte Coop 2012 im Detailhandel 18,5 Mrd. Fr. um, 0,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Erneut zurück ging dabei der Umsatz in den Megastores und Supermärkten und in der Trading-Sparte mit Warenhäusern und Fachmärkten.

Weiter zugelegt haben dagegen die Coop-Tochter Mineralöl AG und die Prontoshops. Prozentual stark wuchs auch der Online-Verkauf. Der Grosshandel legte um 0,4 Prozent auf 8,2 Mrd. Fr. zu. Bei den Produktionsbetrieben sank der Nettoerlös mit Dritten um 2,1 Prozent auf 1,1 Mrd. Franken. Bell erhöhte den Umsatz um 0,6 Prozent auf 2,5 Mrd. Franken

2012 führte Coop insgesamt 2128 Läden, 28 mehr als im Vorjahr. Die Gruppe beschäftigte Ende Jahr 75'309 Mitarbeitende, davon 3221 in Ausbildung. Die Beschäftigtenzahl in der Schweiz legte leicht um 0,5 Prozent zu.