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Coop schafft neue Arbeitsplätze

Viele Gäste an der Eröffnung: Der neue Coop-Laden ist doppelt so gross wie der alte und bietet 9000 Artikel an. Eddy Schambron

Eröffnung

Viele Gäste an der Eröffnung: Der neue Coop-Laden ist doppelt so gross wie der alte und bietet 9000 Artikel an. Eddy Schambron

Jetzt wird «im Cherne» in Sins nicht mehr gebaut, sondern verkauft. In der markanten Überbauung sind neben Coop weitere Geschäfte eingemietet.

Eddy Schambron

Rund 20 Millionen Franken hat die Dorfkern Sins AG in die Überbauung im Sinser Zentrum investiert. 3,8 Millionen Franken wiederum hat Coop für die Einrichtung eines neuen Ladens aufgewendet. «Das zeigt unser Vertrauen in die Zukunft und in den Standort Sins», betonte Rolf Gurtner, Verkaufsleiter Mittelland/Aargau. Ausserdem freute er sich, dass mit dem neuen Standort zehn zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden konnten.

Coop ist seit 1992 in Sins anwesend. Der neue Laden ist doppelt so gross wie derjenige am alten Standort. Neben dem Grossverteiler sind die Bäckerei Fähndrich mit einem Verkaufsgeschäft und einer Kaffee-Bar, das Blumenfachgeschäft Waldispühl und die Neue Aargauer Bank in der Überbauung zu finden. Schliesslich werden Büroräume und Wohnungen bereitgestellt. Eine unterirdische Parkanlage bietet Platz für 100 Fahrzeuge.

Platz hat gewonnen

Gemeindeammann Josef Huwiler erklärte, der Platz habe mit der Überbauung an Bedeutung gewonnen. «Es war kein einfaches Objekt und es waren viele Probleme zu lösen», stellte er fest. Aber mit der Bauherrschaft habe sich eine angenehme und gute Zusammenarbeit entwickelt. Die zentrale Lage ermögliche es vielen Sinserinnen und Sinsern, ohne Auto einzukaufen. Auch der Anschluss an den öffentlichen Verkehr sei gut. Huwiler hofft auch, dass die umliegenden Geschäfte vom Zuspruch des neuen Einkaufszentrums profitieren werden.

Von einer Herausforderung für das Gewerbe sprach Guido Waldispühl, Präsident des Gewerbevereins. Das Zentrum gebe auch neue Chancen und bereichere das ganze Dorf. «Wir haben hier in Sins gutes Gewerbe.» Man könne fast alles im Dorf selber einkaufen. Deshalb gelte das Motto «Lueg zerscht in Sins» für die Kundinnen und Kunden mehr denn je.

Symbol für Neuanfang

Architekt Andreas Bründler erinnerte an alte Zeiten und Erlebnisse in diesem Dreieck von Luzerner-, Bahnhof- und Bohlstrasse. Mit dem Neubau werde die Nachbarschaft einbezogen, er setze auch ein Zeichen des Neuanfangs im Kern von Sins. Die markante Architektur, vielmehr aber noch die Farbgebung der Zentrumsüberbauung hat in Sins viel zu diskutieren gegeben. An der Eröffnung war das nur noch am Rand ein Thema.

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