Autoindustrie

China und USA verhelfen Volkswagen zu Absatzrekord

Das legendäre VW-Modell Hippie von 1958

Das legendäre VW-Modell Hippie von 1958

Volkswagen hat vor allem dank der kräftigen Nachfrage aus China erneut einen Absatzrekord eingefahren. Der Automobilkonzern hat insgesamt über 9,7 Millionen Fahrzeuge verkauf, so viele wie noch nie zuvor.

«Unser Konzern hat im vergangenen Jahr vom kleinen Stadtflitzer bis hin zum schweren LKW insgesamt über 9,7 Millionen Fahrzeuge an Kunden übergeben - so viele wie nie zuvor», sagte Vertriebschef Christian Klingler am Samstag.

Ohne die schweren Nutzfahrzeuge der Marken MAN und Scania verkaufte der Volkswagen-Konzern 9,5 Millionen Fahrzeuge, ein Plus von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Besonders in China konnten die Wolfsburger Zuwächse verbuchen. In seinem grössten Einzelmarkt steigerte der Zwölf-Marken-Konzern die Auslieferungen um 16,2 Prozent auf 3,27 Millionen Fahrzeuge.

In den USA erhöhte Volkswagen den Absatz um 2,6 Prozent auf 611'700 Fahrzeuge, allerdings nur dank der Töchter Audi und Porsche. Die Kernmarke Volkswagen verkaufte zwischen New York und San Francisco knapp sieben Prozent weniger Personenwagen.

In Europa bekam auch VW die Krise zu spüren. Dort gingen die Auslieferungen des Konzerns um 0,5 Prozent auf 3,65 Millionen Fahrzeuge zurück, im Heimatmarkt Deutschland fielen die Verkäufe um 1,4 Prozent auf 1,16 Millionen Wagen. Eine spürbare Erholung erwartet Europas grösster Autohersteller nicht.

"Auch wenn sich Europa zu stabilisieren scheint, werden die konjunkturellen Unsicherheiten wohl weiter Bestand haben und uns vor nahezu unveränderte Herausforderungen in den Märkten stellen", sagte Klingler. Insgesamt erwartet der Vertriebschef 2014 den Automarkt auf einem ähnlichen Niveau wie 2013.

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