Dies liege an der steigenden Nachfrage nach Öl in der Volksrepublik und der zunehmenden Ölförderung der USA im eigenen Land, schreibt die zum US-Energieministerium gehörende Behörde für Energieinformation (EIA). Zugleich stagniere die Nachfrage auf dem US-Markt.

Von 2011 bis 2014 werde die Ölproduktion der USA um 28 Prozent steigen und dann 13 Millionen Barrel am Tag erreichen, heisst es in der Prognose. Grund für den deutlichen Anstieg sei die zunehmende Offshore-Förderung im Golf von Mexiko und die in anderen Ländern umstrittene Fracking-Methode, also die Ausbeutung bislang schwer zugänglicher Ölvorkommen.

Die Nachfrage Chinas nach Flüssig-Treibstoff wird den Angaben zufolge von 2011 bis 2014 um 13 Prozent steigen - auf mehr als elf Millionen Barrel am Tag. Die Nachfrage der USA wird sich dann laut EIA bei 18,7 Millionen Barrel am Tag bewegen, was deutlich weniger sei als der Rekord von 20,8 Millionen im Jahr 2005.