China öffnet längste Stromlinie der Welt - dank Schützenhilfe von ABB

China hat jetzt die längste Stromlinie der Welt - dank ABB

Stromleitungsbau in China

Stromleitungsbau in China

China hat die längste Stomleitung der Welt in Betrieb genommen. Sie ist mehr als 2000 Kilometer lang und dient 24 Millionen Menschen als Stromversorgung. Möglich wurde der Megabau nur dank ABB.

Die sehr leistungsstarke, auf 800 Kilovolt ausgelegte Ultra- Hochspannungs-Gleichstromübertragung (UGHÜ) könne 7200 Megawatt Strom transportieren und habe einen Übertragungsverlust von weniger als 7 Prozent, gab ABB am Montag bekannt. Gegenüber einem 500- Kilovolt-System könne so die Strommenge für eine Million Menschen eingespart werden.

Das Projekt zur Verbindung des Xiangjiaba-Wasserkraftwerks in der südwestlichen Provinz Yunnan mit der Küstenmetropole Shanghai habe in zweieinhalb Jahren vollendet werden können, teilte ABB weiter mit. Der schweizerisch-schwedische-Konzern lieferte der staatlichen chinesischen Stromnetzgesellschaft wichtige Technologien.

UGHÜ eigne sich vor allem für grosse Länder wie China oder Indien, wo Strom oft über sehr weite Distanzen von den Energiequellen zu den Konsumenten geleitet werden müsse, erklärt ABB. Der Lieferumfang betrug 28 Hochspannungs- und Ultrahochspannungs-Transformatoren, von denen zehn aus Schweden kamen und der Rest in China produziert wurden.

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