Unter anderem stimmten die Aktionäre einer Namensänderung zu Cham Group AG und einer Änderung des Gesellschaftszwecks zu, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte.

Die Statutenanpassungen waren notwendig geworden nach dem Anfang Dezember angekündigten Verkauf des Geschäftsbereichs Papier an den südafrikanischen Zellstoff- und Papierhersteller Sappi. Insgesamt bezahlt Sappi dafür 146,4 Millionen Franken. Nach Abzug von Schulden und Kosten werden der Cham Paper Group 125 Millionen Franken zufliessen. Der Vollzug des Verkaufs wird per Ende Februar 2018 erwartet.

Auf dem alten Fabrikareal der Cham Paper Group - einem Fünftel der gesamten Fläche Chams - baut das Unternehmen künftig Wohnungen und es entstehen Dienstleistungs- und Gewerbeflächen. 2000 Personen sollen einst dort wohnen und 1000 Arbeitsplätze entstehen. Insgesamt will die Cham Group nach früheren Angaben 700 Millionen Franken in das Projekt stecken. Zwischen Mitte 2019 und Anfang 2020 sollen die ersten Bagger auffahren. Regelmässige Erträge soll das Areal schliesslich ab 2022 abwerfen.