CPW, ein Joint Venture von Nestlé und General Mills, will die Betroffenen mit einem Sozialplan unterstützen.

CPW wolle seine Aktivitäten aus Orbe in das General-Mills-Forschungs- und Entwicklungszentrum in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota transferieren, teilte der Nesquik- und Cheerios-Hersteller am Dienstag mit. Diese Zentrum verfüge über weit entwickelte Infrastrukturen und beschäftige über 1'000 Personen.

Durch die Verlagerung könne CPW auf eine grössere Palette an existierenden Technologien zugreifen und von Skaleneffekten profitieren, begründete das Unternehmen den Schritt. Damit könne die langfristige Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden und CPW könne deutlich schneller auf Marktveränderungen und die Bedürfnisse der Konsumenten reagieren.

Starker Konkurrenzdruck im Cerealien-Markt

Der Markt für Frühstückscerealien sei einem starken Konkurrenzdruck ausgesetzt, schrieb CPW. Deshalb müsse das Unternehmen fortlaufend seine Organisationsstruktur überprüfen und anpassen. "Wir verstehen aber, dass dies eine sehr schwierige und unsichere Zeit für unsere Kollegen ist." Das Zentrum in Orbe wird geschlossen. Diese Schliessung unterliegt noch der Konsultation mit den Angestellten des Standorts.

CPW ist laut eigenen Angaben globaler Marktleader bei den Frühstückscerealien und seit 28 Jahren im Kanton Waadt ansässig. Weltweit arbeiten rund 4'0000 Angestellte für das Nestlé-Joint-Venture. Es verfügt über 17 Produktionswerke und Verkaufsteams in über 130 Ländern.