Getränke-Industrie

Carlsbergs Bierabsatz rückläufig - Betriebsgewinn verdoppelt sich

© Keystone

Der Bierabsatz des dänischen Brauereikonzerns Carlsberg, zu dem auch die Marken der Schweizer Feldschlösschen-Gruppe gehören, ist im ersten Quartal um 5 Prozent gesunken. Dennoch hält der Konzern an den bisherigen Gewinnerwartungen für 2009 fest.

Wird die Übernahme von Teilen des britischen S&N-Konzerns eingerechnet, ergab sich ein Anstieg um 34 Prozent auf 22,6 Mio. Hektoliter. Der Bierabsatz in Asien legte zu, dagegen war er in Europa rückläufig.

Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf 11,8 Mrd. Kronen (rund 2,4 Mrd. Franken). Ohne Berücksichtigung der S&N-Übernahme resultierte indes ein Minus von 6 Prozent. Unter dem Strich verblieb ein Verlust von 158 Mio. Kronen. Vor einem Jahr hatte das Minus 87 Mio. Kronen betragen.

Operativ war Carlsberg indes gut unterwegs: Der Betriebsgewinn fiel mit 788 Mio. Kronen doppelt so hoch aus wie im Vergleichszeitraum des Vorjahrs (388 Mio. Kronen). Um die S&N-Übernahme bereinigt betrug das Plus 23 Prozent.

Carlsberg erklärte "das gute Resultat" mit Kostensenkungen und Synergieeffekten. Trotz einer "weiter schwierigen Marktlage" hält Carlsberg an den bisherigen Gewinnerwartungen für 2009 fest.

Zahlen zum Schweizer Geschäft der Feldschlösschen-Gruppe legte Carlsberg nicht vor. Neben Feldschlösschen stellt das Unternehmen unter anderen die Marken Cardinal, Hürlimann, Gurten und Warteck her. Im Mineralwassermarkt ist Feldschlösschen mit Rhäzünser und Arkina aktiv.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1