Fondue-Caquelons

Caquelons-Hersteller Landert vor Verkauf oder Schliessung

Fondue-Caquelon-Hersteller Landert in der Klemme (Symobolbild)

Fondue-Caquelon-Hersteller Landert in der Klemme (Symobolbild)

Der grösste Schweizer Hersteller von Fondue-Caquelons steht vor einer ungewissen Zukunft: Die Keramik-Firma Landert mit Sitz im zürcherischen Embrach soll verkauft oder gar geschlossen werden.

Mit geschätzten 50 bis 60 Prozent Marktanteil ist Landert eine bekannte Marke und produziert vor allem in der Slowakei. Dieser Produktionsstandort sei wegen der Währungsentwicklung aber nicht mehr profitabel, bestätigte Mitinhaber Christoph Landert einen Bericht aus der "NZZ".

Pro Jahr verkauft Landert etwa 100'000 Caquelons in der Schweiz. Hauptkunden sind die Grosshandelsketten Migros und Manor sowie der Haushaltsfachhandel. Daneben werden auch Römertöpfe und Urnen produziert. Landert, der die Firma mit seinem Bruder führt, will den Betrieb verkaufen. Findet sich kein Käufer, müsse der Betrieb geschlossen werden.

Betroffen wären 3 Festangestellte in der Schweiz, darunter die Besitzer, und rund 20 Mitarbeiter in der Slowakei. Bereits gekündigt hat Landert den Vertrag mit der Arbeitsstätte Hardundgut in Embrach. Von der sozialen Einrichtung arbeiteten Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in der Keramik-Fabrik.

Für 40 Personen müsse eine neue Beschäftigung gefunden werden, sagte Hardundgut-Leiter Stephan Suter. Hardundgut könne die Produktion nicht selber übernehmen.

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