Leuthard in Amerika

Bundesrätin Leuthards Interesse für Kaliforniens Umwelt-Technologie

Bundesrätin Leuthard in den USA gefragt

Bundesrätin Leuthard in den USA gefragt

Schweizer Firmen wollen die mögliche ökologische Neuausrichtung der US-Wirtschaft nicht verpassen. Anlässlich des Besuchs von Bundesrätin Doris Leuthard im Silicon Valley lancierte die Exportförderorganisation Osec das neue Label «Swiss Green Tech».

Dieses soll helfen, an dem Wachstumsmarkt teilzuhaben: Der Weltmarkt für Umweltschutztechnologien und -produkte erreiche 2010 ein Volumen von 900 Mrd. Dollar. Davon entfallen 40 Prozent auf die USA, erklärte der Direktor des Swiss Business Hubs in den USA, Martin von Walterskirchen, der Nachrichtenagentur SDA.

Die "grüne" Wirtschaft sei im Trend und "wir haben auf diesem Gebiet eine enorme Erfahrung". Dies müsse die Schweiz unbedingt herausstreichen, sagte von Walterskirchen.

Unterstützung erhielt die neue Promotionsaktion von Volkswirtschaftsministerin Doris Leuthard, welche die beiden letzten Tage ihres USA-Besuchs in Kalifornien verbrachte. Schwerpunkte bildeten Umwelt-Technologien, nachhaltige Entwicklung und erneuerbare Energien.

Auf dem Programm standen Besuche bei Firmen im Silicon Valley - darunter Google - und von Forschungseinrichtungen. Begleitet von einer Schweizer Wirtschaftsdelegation machte sich Leuthard ein Bild über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf dem Gebiet der nachhaltigen Technolgie.

Geplant waren auch Gespräche mit Behördenvertretern von San José im Süden San Franciscos. Die Stadt hat ein ehrgeiziges Emissions-Reduktionsprogramm: Der CO2-Ausstoss soll innerhalb von 15 Jahren halbiert werden.

Im Schweizer Haus für Forschung und Technologie, Swissnex, wollte die Bundesrätin zudem ein Seminar über "grüne Technologie im globalen Markt" eröffnen.

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