Eine solche Zustimmung ist erforderlich, weil Weber erst Ende April aus seinem Amt als Notenbank-Chef ausgeschieden war. Der für den Verhaltenskodex bei der Bundesbank zuständige Vorstand, Uwe H. Schneider, habe bestätigt, dass Weber durch sein Engagement bei der UBS das Ansehen der deutschen Notenbank nicht beschädige und es zu keinem Interessenkonflikt komme, erklärte die Bank.

Der 54-jährige Ökonom, der die Notenbank im April verlassen hat, soll im Mai 2012 zunächst Vizepräsident und später Präsident des UBS-Verwaltungsrats werden. Weber galt auch als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann.