"Wir sind daran, die Energieetikette auf elektronische Geräte auszuweiten", sagte Marianne Zünd, Kommunikationschefin des Bundesamts für Energie (BFE), auf Anfrage. Sie bestätigte einen Bericht der Zeitung "Zentralschweiz am Sonntag". Welche Geräte künftig eine Energieetikette brauchen würden, sei noch unklar.

Neben Computern kommen gemäss Zünd auch Smartphones oder Drucker in Frage. Die Schweiz gehe bei der Energieetikette nicht alleine vor, sondern orientiere sich an der EU.

Die Energieetikette informiert Konsumenten über den Energieverbrauch eines Geräts. Den obligatorischen Aufkleber gibt es in der Schweiz für Haushaltsgeräte, Lampen, Fernsehgeräte, Personenwagen, Pneus und Sanitärprodukte. Der Energieverbrauch der Geräte wird anhand von sieben Effizienzklassen (A bis G) angegeben.