Im vergangenen Jahr betrug der Zuwachs 15 Prozent auf 1,06 Milliarden Euro bei einem Nettogewinn von 38 Millionen. "Die generelle Markterholung und der hervorragende Umsatztrend stimmen mich vorsichtig optimistisch und bilden auch einen positiven Startpunkt für die kommenden Monate", erklärte Bulgari-Chef Francesco Trapani.

Zusätzliche Impulse soll die Übernahme durch den Hersteller von Louis-Vuitton-Taschen und Moet-Champagner für 3,4 Milliarden Euro bringen. "Die Allianz mit der LVMH-Gruppe hat neue Synergien geschaffen, die es Bulgari ermöglichen, das langfristige weltweite Wachstum noch mehr zu festigen und fortzusetzen", sagte Trapani.

So wollen die Italiener von internationalen LVMH-Filialnetz profitieren. Indem sich beide Partner Kosten teilen, soll ferner die Ertragskraft von Bulgari steigen.

Der französische Konzern wiederum will sich die Präsenz von Bulgari in Schwellenländern zunutze machen und zudem sein Uhren- und Schmuckgeschäft aufpolieren. Ziel ist es, den in diesem Bereich stärkeren Schweizer Konzernen Richemont und Swatch mehr Konkurrenz zu machen.