So stieg der Auftragseingang zwischen Januar und Juni um 16,4 Prozent auf 1,27 Milliarden Franken. Der Umsatz zog um 5,4 Prozent auf 1,31 Milliarden Franken an. Bucher spüre gegenüber dem Vorjahr eine verbesserte Stimmung in allen Märkten, insbesondere in der Landwirtschaft, schreibt der Konzern am Donnerstag.

Die höheren Milch- und stabileren Fleischpreise hatten einen positiven Effekt auf die Milch- und Viehwirtschaft. Auch im Ackerbau festigten sich die Preise für Getreide, allerdings aufgrund der weltweit hohen Lagerbestände auf einem tiefen Niveau.

Davon profitierte die grösste Sparte Kuhn Group, die Landmaschinen herstellt. Der Umsatz nahm um 5,9 Prozent auf 592 Millionen Franken zu. Der Auftragseingang schwoll gar um 19,5 Prozent an. Vor allem in Nordamerika war die Nachfrage stark.

Im vergangenen Jahr hatte Bucher noch die sinkende Nachfrage nach Landmaschinen zu schaffen gemacht. Der Gewinn fiel 2016 um über 15 Prozent auf 118 Millionen Franken .

Erst im März war bekannt geworden, dass die Wettbewerbskommission (Weko) eine Untersuchung gegen die Tochtergesellschaft Bucher-Landtechnik AG wegen möglicherweise unzulässiger Wettbewerbsabreden gestartet hatte. In diesem Zusammenhang kam es auch zu einer Hausdurchsuchung.