Industrie

Bucher Industries rutscht 2009 in die roten Zahlen ab

Ein Mehrscharpflug der Bucher-Division Kuhn Group (Archiv)

Ein Mehrscharpflug der Bucher-Division Kuhn Group (Archiv)

Keine Erholung beim Maschinen- und Fahrzeughersteller Bucher Industries: Auftragseingänge und Bestände sind im Gesamtjahr 2009 um über ein Drittel eingebrochen, der Konzern rutschte in die roten Zahlen ab.

So muss Bucher Industries für das Geschäftsjahr 2009 einen Konzernverlust von 24,4 Mio. Fr. hinnehmen - dies trotz Stellenabbau. Im Vorjahr konnte das Unternehmen noch einen Gewinn von 145,4 Mio. Fr. schreiben.

Auf operativer Ebene (EBIT) bleibt zwar mit 25,8 Mio. Fr. ein Gewinn, doch liegt dieser um fast 90 Prozent tiefer als im Vorjahr. Vor Wertminderungen auf Goodwill von 86 Mio. Fr. ergab sich ein Rückgang von 59,5 Prozent auf 111,7 Mio. Franken.

Die Folgen der Wirtschaftskrise hätten sich im vierten Quartal unvermindert fortgesetzt und habe alle Sparten und Regionen getroffen, teilte das Unternehmen mit.

Der Auftragseingang ging um 35,6 Prozent auf 1,79 Mrd. Fr. zurück. Währungs- und akquisitionsbereinigt betrug der Einbruch sogar 37,4 Prozent. Der Auftragsbestand hat sich mit 507,3 Mio. Fr. um 39,9 Prozent (währungs- und akquisitionsbereinigt -40,8 Prozent) reduziert.

Der Umsatz betrug noch 2,14 Mrd. Fr, wie Bucher Industries bereits im Februar mitgeteilt hatte. Währungs- und akquisitionsbereinigt entspricht dies einem Rückgang von 24,8 Prozent.

Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet Bucher keine wesentliche Verbesserung in den Absatzmärkten. Das erste Semester dürfte von einer anhaltend schwachen Nachfrage geprägt sein, wogegen im zweiten Halbjahr eine leichte Erholung einsetzen könnte.

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