Die brasilianische Bank könne den Anteil abspalten - ähnlich, wie sie das bereits bei einer anderen Beteiligung gemacht hatte, bei der sie ihren Aktionären Anteile übertragen hatte. Das Schweizer Institut sei weniger profitabel als BTG und wachse langsamer, begründete Dantas die Erwägungen. "BTG und EFG sind zwei komplett unterschiedliche Geschäfte." Der Anteil sei rund 600 Millionen Dollar wert.

BTG ist nach Refinitiv-Daten der zweitgrösste Aktionär der Privatbank: Die griechische Latsis-Familie besitzt über 40 Prozent der Aktien - der Rest ist breit gestreut.

BTG war im Zuge des Verkaufs der angeschlagenen Privatbank BSI bei EFG eingestiegen: EFG hatte das vor der Schliessung stehende Institut übernommen und die Brasilianer erhielten eine Beteiligung an der fusionierten Bank.