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Britische Behörde äussert Bedenken an Spark-Übernahme durch Roche

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA äussert Bedenken an Spark-Übernahme durch Roche. (Archiv)

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA äussert Bedenken an Spark-Übernahme durch Roche. (Archiv)

Roche beisst mit seiner geplanten Übernahme des US-Genspezialisten Spark Therapeutics weiter auf Granit. Nun schaltet sich auch die britische Übernahmekommission CMA ein.

Sie prüft die Frage, ob eine solche Transaktion möglicherweise wettbewerbsschädlich sein könnte, wie die CMA am Mittwoch mitteilte. Die Behörde bittet nun interessierte Parteien um eine Stellungnahme zu der Transaktion.

Roche hat die Durchführung der Übernahme schon mehrmals verschieben müssen, da sich in den USA einige Spark-Aktionäre gegen die Übernahme stellen. Unter dem Strich erachten sie die gebotenen rund vier Milliarden US-Dollar als zu wenig. Spark habe in dem Übernahmeprospekt seine tatsächliche geschäftliche Situation nicht adäquat dargestellt, lauten ihre Vorwürfe.

Die Offerte hatte Roche bereits im Februar lanciert. Zuletzt hatte CEO Severin Schwan bei der Vorlage der Halbjahreszahlen einmal mehr beteuert, an ein Zustandekommen der Transaktion zu glauben.

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