Die Regelung gelte für alle "gut frequentierten Briefeinwürfe", sagte Bucher in einem Interview der "Berner Zeitung" vom Montag.

"Meine Überzeugung ist es, dass wir gerade im schrumpfenden Briefmarkt etwas investieren müssen, um die Attraktivität des Briefes zu halten oder gar wieder zu steigern", sagte er. "In der Vergangenheit hatte die Post vielleicht zu stark nur die Kosten im Auge."

Die Post transportiere jährlich 3,7 Milliarden Briefe; die adressierte Briefpost nehme pro Jahr um ein bis zwei Prozent ab. Dennoch müsse die Post den Brief "besser, noch klarer positionieren". Deshalb wolle die Post die Dienstleistungsqualität im internationalen Vergleich weiter steigern.

"Wir investieren dafür in diesem und im nächsten Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag", sagte Bucher.