Getränkeindustrie

Brauerei Schützengarten setzt mehr Bier ab als je zuvor

Schützengarten setzt mehr Bier ab als je zuvor (Archiv)

Schützengarten setzt mehr Bier ab als je zuvor (Archiv)

Schützengarten in St. Gallen hat im Braujahr 2008/2009 mehr Bier abgesetzt als je zuvor. Die älteste und heute grösste eigenständige Schweizer Brauerei konnte den Bierabsatz um 1,8 Prozent steigern.

Das teilte die 1779 gegründete Ostschweizer Brauerei, die rund 200 Mitarbeitende beschäftigt, mit. Insgesamt verkaufte das Unternehmen im zu Ende gegangenen Braujahr (bis Ende September) 176'225 Hektoliter Gerstensaft der eigenen Marken Schützengarten und Löwengarten sowie des alkoholfreien Biers Schützengold und der Eigenmarken für den Detailhandel.

Der mit Bier erzielte Umsatz kletterte um 5,3 Prozent auf 47,6 Millionen Franken, der gesamte Verkaufserlös stieg im Vergleich mit dem Vorjahr um 3,0 Prozent auf 75,7 Millionen Franken. Neben Bier vertreibt Schützengarten alkoholfreie Getränke, Säfte und Wein.

Bei den Handelsprodukten (Mineralwasser, Süssgetränke, Säfte) war der Absatz mit 125'500 Hektolitern oder einem Minus von 2,1 Prozent erstmals rückläufig.

Der Markt wachse kaum mehr, die Konkurrenz sei gross, sagte Geschäftsführer Christoph Kurer. "Markenprodukte kämpfen gegen billige Produkte aus dem Ausland." Bei den Weinverkäufen legte Schützengarten zu.

Nach drei Jahren im Plus wuchs der Biermarkt in der Schweiz dieses Jahr nicht mehr weiter. Die gesamten Bierverkäufe hielten sich auf dem Vorjahresniveau (minus 0,1 Prozent). Die Inlandproduktion nahm um 1,7 Prozent ab und es fand eine weitere Verschiebung zu billigen Importbieren statt.

Um so erfreulicher sei es, dass die Verkäufe der Markenbiere Schützengarten und Löwengarten um 2,7 Prozent auf eine neue Rekordmarke anstiegen, sagte Kurer.

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