"Ende 2009 wird die Bosch-Gruppe mit voraussichtlich 270'000 rund 10'000 Mitarbeiter weniger als zu Beginn des Jahres haben", sagte Fehrenbach auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt. Kurzarbeit habe bislang noch drastischere Einschnitte verhindert.

Es seien erste Zeichen für eine Erholung erkennbar, sagte Fehrenbach. Der Weg aus dem tiefen Tal der vergangenen Monate sei aber beschwerlich.

Die Arbeitsplätze seien zum Grossteil im Ausland abgebaut worden, sagte Fehrenbach. In der Schweiz streicht die Konzerntochter Scintilla in Zuchwil SO 70 Arbeitsstellen. 50 Personen werden voraussichtlich entlassen.

Ich gehe nicht davon aus, dass in nennenswertem Umfang ein weiterer Stellenabbau erfolgt", sagte Fehrenbach. Derzeit arbeiten beim Branchenprimus 100'000 Mitarbeiter verkürzt. "Wir wollen, auch wenn das nicht grenzenlos möglich ist, unsere Kernmannschaft und deren Qualifikationen zusammenhalten."

Im laufenden Jahr rechnet Fehrenbach mit einem Einbruch der Erlöse von bis zu 20 Prozent. "Zwar sind die gröbsten konjunkturellen Turbulenzen vorüber", sagte Fehrenbach. "Jetzt aber zeigen sich umso markanter die strukturellen Herausforderungen unserer Branche."