Zudem zeigten sich Anleger trotz des zweiten Wirtschaftswachstums in Folge skeptisch bezüglich der Entwicklung der Konsumentenausgaben. Es sei damit zu rechnen, dass künftig fallende Löhne und Gehälter zu einem Einbruch des Konsums führten.

In China dagegen reagierte der Markt positiv auf die Konjunkturdaten aus der vergangenen Woche. US-Präsident Barack Obama befindet sich gerade auf Staatsbesuch in der Volksrepublik.

Der Nikkei der 225 führenden Werte ging mit einem leichten Plus von 0,2 Prozent auf 9791 Punkte aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix-Index hingegen schloss mit Abschlägen von 0,7 Prozent auf 860 Zähler. Fester notierten die Märkte in Australien, Taiwan, Südkorea, Hongkong, Shanghai und Singapur.

Der Euro legte in Fernost leicht zu. Die Gemeinschaftswährung notierte mit 1.4968 Dollar nach 1.4916 Dollar im späten US-Handel am Freitag. Zur japanischen Währung gewann der Euro auf 134.05 Yen und erholte sich damit deutlich von seinem Tief am Freitag bei 132.80 Yen.

Der Dollar verlor etwas zu Beginn einer Woche, in der der Streit über eine Aufwertung der chinesischen Währung anlässlich des Antrittsbesuchs von Obama in Peking neue Höhepunkte erreichen dürfte. Für einen Dollar mussten 89.52 Yen bezahlt werden, nach 89.63 Yen am Freitag.