Der Umsatz kletterte von 15,9 Mrd. auf gut 16,5 Mrd. Euro. "Wir haben das bislang beste dritte Quartal in der Geschichte des Unternehmens verzeichnet", sagte Konzernchef Norbert Reithofer der Mitteilung zufolge. BMW kam vor allem die weltweit wachsende Nachfrage nach Nobelwagen zugute. In den ersten neun Monaten verdiente BMW bereits mehr Geld als im gesamten Vorjahr.

"Wir sind auf dem besten Weg, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen", so Reithofer. Insgesamt will BMW in diesem Jahr mehr als 1,6 Millionen Autos weltweit verkaufen. In den ersten neun Monaten knackte der Konzern erstmals in diesem Zeitraum die Millionenmarke und setzte 1,23 Millionen Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ab.

In den ersten neun Monaten summiert sich der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von BMW auf fast 6,5 Mrd. Euro. Vor einem Jahr waren es 3,35 Mrd. gewesen. Unter dem Strich steht nach drei Quartalen ein Plus von 4,1 Mrd. Euro, mehr als doppelt soviel wie vor einem Jahr und deutlich mehr als im gesamten Jahr 2010.