Wirtschaft

BLS weist wieder Gewinn aus und steigert Umsatz

Die Züge der BLS beförderten im vergangenen Jahr 67,7 Millionen Fahrgäste.

Die Züge der BLS beförderten im vergangenen Jahr 67,7 Millionen Fahrgäste.

Nach Verlusten im Jahr 2018 hat die BLS im vergangenen Jahr einen Gewinn von 13,5 Millionen Franken erzielt. Der Umsatz stieg um 7,7 Prozent auf 1,2 Milliarden Franken.

(gb.) Am stärksten zugelegt hat der Umsatz der BLS beim Güterverkehr. Ihr Tochterunternehmen BLS Cargo verzeichnet für 2019 ein Plus von 24,7 Prozent auf 293 Millionen Franken. Das sei vor allem auf den Zukauf der belgischen Güterbahn Crossrail zurückzuführen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Aber auch im Bereich der Personenmobilität legte die BLS zu. So beförderte sie 67,7 Millionen Fahrgäste – 1,7 Millionen Menschen mehr als im Vorjahr.

Im Jahr 2018 hatte die BLS einen Verlust eingefahren, weil sie das Jahresergebnis wegen den zu unrecht bezogenen Subventionsgeldern rückwirkend korrigieren musste. Für 2019 aber weist die BLS nun wieder einen Gewinn aus: Von den insgesamt 13,5 Millionen Franken verdiente das Unternehmen unter anderem 8,8 Millionen im Personenverkehr und 1,6 Millionen beim Güterverkehr.

Pünktlichkeit nahm leicht ab

Das Jahr 2019 war für die BLS durch die Einführung eines Sparprogrammes geprägt. Damit will das Unternehmen die Kosten nach eigenen Angaben um jährlich 50 bis 60 Millionen Franken senken. Zudem stieg die BLS im Dezember ins Fernverkehrsgeschäft ein, indem es den Interregio zwischen Bern und Biel übernahm.

Im Jahresbericht der BLS finden sich auch Angaben zur Pünktlichkeit ihrer Züge. Demnach sind 93,6 Prozent aller BLS-Züge im letzten Jahr mit weniger als drei Minuten Verspätung angekommen. Dies entspricht einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr, welcher den Baustellen rund um Bern geschuldet sei.

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