Der Marktanteil der Schweizer Firmen ging von 30,1 auf 27,8 Prozent zurück, wie der Schweizerische Verband der Backwaren- und Zuckerwaren-Industrie Biscosuisse mitteilte. Die Unternehmen mussten auf ihrem Heimmarkt einen Umsatzrückgang von 6,5 Prozent auf 102 Mio. Fr. hinnehmen.

Mengenmässig sank ihr Absatz um 8,9 Prozent auf 7370 Tonnen. Der Verkauf von importierten Bonbons stieg dagegen um 1,9 Prozent auf 21'836 Tonnen. Insgesamt wurden 2009 in der Schweiz 26'496 Tonnen einheimische und importierte Zuckerwaren abgesetzt. Der Anteil an zuckerfreien Artikeln ging von 23,7 auf 22,9 Prozent zurück.

Der gesamte Absatz der Schweizer Zuckerwaren-Hersteller - also der Inland-Konsum und die Exporte - stieg zwar um 2,1 Prozent auf 29'206 Tonnen. Wegen der Einbussen im Inland, aber auch wegen der unvorteilhaften Wechselkurse sank der Umsatz der Branche gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent auf 327 Mio. Franken.

Steigende Verkäufe meldete Biscosuisse für Hartbonbons (+6,0 Prozent) sowie Gelée- und Gummibonbons (+4,0 Prozent). Rückläufig war der Absatz von Weichbonbons, Dragées und anderen geformten Zuckerwaren.

Wichtigster Export-Markt war auch im Jahr 2009 Deutschland mit einem Anteil von 23,3 Prozent an den gesamten Ausfuhren, gefolgt von den USA (20,5 Prozent), Frankreich (12,9 Prozent) und den Niederlanden (7,7 Prozent).

Die Schweizer Zuckerwaren-Industrie umfasst 14 Unternehmen, die rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Die Branche hat sich zum Ziel gesetzt, das an ausländische Hersteller verlorene Terrain auf dem Inland-Markt zurückzugewinnen. Gleichzeitig soll das Export-Geschäft weiter ausgebaut werden.