Bienensterben

Bienensterben wegen Pestiziden - Ermittlungen gegen Bauern in Udine

Eine Honigbiene beim Sammeln von Pollen von einer Raps-Blüte. Im italienischen Udine soll es wegen übermässigem Pestizid-Einsatz zu einem Bienensterben gekommen sein. (Symbolbild)

Eine Honigbiene beim Sammeln von Pollen von einer Raps-Blüte. Im italienischen Udine soll es wegen übermässigem Pestizid-Einsatz zu einem Bienensterben gekommen sein. (Symbolbild)

Wegen übertriebenen Gebrauchs von Pestiziden hat die Staatsanwaltschaft der italienischen Stadt Udine Ermittlungen gegen 38 Bauern aufgenommen. Der Pestizideinsatz soll ein massives Bienensterben zur Folge gehabt haben.

Rund 20 Mais- und Sojafelder in der Gegend der Stadt wurden beschlagnahmt. Die Mais- und Sojaernte dieser Felder soll vernichtet werden, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera".

Es handelte sich um die erste Massnahme der Justizbehörden dieser Art in Italien. Der Verdacht lautet auf massive Schädigung der Umwelt.

Die Ermittlungen waren aufgrund von Anzeigen einiger Imker im Raum Udine aufgenommen worden, die ein starkes Bienensterben festgestellt und es mit dem Gebrauch von Neonicotinoiden in Verbindung gebracht hatten. Laut der Behörde für die Lebensmittelsicherheit ESFA sind 9,2 Prozent der Bienenbevölkerung vom Aussterben bedroht.

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