Automarkt

Bester August für Autobauer in USA seit fünf Jahren

Eine Reihe von Ford-Wagen bei einem US-Autohändler (Symbolbild)

Eine Reihe von Ford-Wagen bei einem US-Autohändler (Symbolbild)

Die USA bleiben ein Paradies für Autobauer. Trotz einer weiterhin vergleichsweise hohen Arbeitslosigkeit, weltwirtschaftlicher Unsicherheiten und der Schuldenkrise beim wichtigen Handelspartner Europa leisten sich die US-Amerikaner neue Wagen.

Im August stiegen die Verkäufe gegenüber dem Vorjahresmonat um 20 Prozent auf 1,3 Millionen Stück, wie die Marktforschungsfirma Autodata aus den Zahlen der Hersteller errechnete.

Marktführer General Motors legte um 10 Prozent zu, Ford schaffte ein Plus von 13 Prozent, bei Chrysler waren es 14 Prozent. Der japanische Branchenriese Toyota erreichte sogar ein Plus von 46 Prozent - hier machte sich die Erholung nach dem schweren Erdbeben und Tsunami im Vorjahr bemerkbar.

Volkswagen legte sogar um beinahe 63 Prozent zu. Hauptgrund war die zwischenzeitliche Einführung des US-Passat, der unter den Amerikanern schnell Fans gefunden hat.

Hintergrund der florierenden US-Verkäufe ist unter anderem das Alter vieler Wagen. Da sich die Amerikaner in der Finanz- und Wirtschaftskrise mit Neuanschaffungen zurückgehalten hatten, müssen sie sich nun langsam von ihren alten Wagen trennen.

Zudem zieht der lange brachliegende Immobilienmarkt in den USA wieder an. Viele Handwerker können sich deshalb endlich wieder einen neuen Pick-up-Truck leisten.

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