Protest gegen Entlassung

Beschwerde gegen Wäschekonzern Triumph eingereicht

Arbeiterinnen protestieren im Sommer auf den Philippinen (Archiv)

Arbeiterinnen protestieren im Sommer auf den Philippinen (Archiv)

Eine Gewerkschaftsdelegation aus Thailand und den Philippinen hat beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) eine Beschwerde gegen den Schweizer Unterwäschekonzern Triumph eingereicht. Aktivisten protestierten vor dem Konzernsitz in Bad Zurzach AG.

In der Beschwerde wirft die Delegation dem Konzern vor, bei der Entlassung von 3600 Näherinnen in Thailand und den Philippinen gegen die Leitsätze der OECD für multinationale Unternehmen verstossen zu haben. Dies teilte die entwicklungspolitische Organisation Erklärung von Bern (EvB) am Mittwoch mit.

Das Management habe bei den Massenentlassungen entgegen den Empfehlungen der OECD-Leitsätze die Gewerkschaften nicht vorgängig konsultiert und keinen Sozialplan ausgehandelt.

In Thailand hatte eine Triumph-Tochterfirma im August an 2000 Näherinnen gekündigt. In den Philippinen wurden zwei Werke geschlossen und 1660 Arbeiterinnen entlassen.

Triumph hatte den Abbau mit der weltweiten Rezession begründet. Der Abbau in den beiden asiatischen Ländern sei Teil eines weltweiten Restrukturierungsprogramms.

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