Wesentlicher Grund dafür seien niedrigere Zinszahlungen für die Konzernschulden - Bertelsmann baute die Nettofinanzschulden bis Ende März auf 1,74 Mrd. Euro ab. Ende 2010 hatten sie sich noch auf 1,91 Mrd. Euro belaufen.

Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 3,63 Mrd. Euro. "Nahezu alle Unternehmensbereiche haben zu diesem Zuwachs beigetragen", erklärte ein Sprecher. Dass Ostern in diesem Jahr so spät war, habe die Einnahmen etwas gedrückt. Einige Werbekunden hätten Kampagnen in das zweite Quartal verschoben.

Der Sprecher bestätigte die Jahresprognose: Demnach soll der Gewinn von 2010 in Höhe von 656 Mio. Euro dieses Jahr übertroffen werden, weil die Manager mit weniger Abschreibungen rechnen.

Der deutsche Bertelsmann-Konzern versammelt unter seinem Dach eine Vielzahl von Aktivitäten im Mediengeschäft. Das Spektrum reicht von Europas grösstem Unterhaltungskonzern RTL Group über die Zeitschriftensparte Gruner + Jahr und das Verlagshaus Random House bis hin zu Druck- und Dienstleistungsaktivitäten.