Industrie

Bernina trotz mehr verkauften Nähmaschinen mit weniger Umsatz

Nähmaschinen-Produktionsstätte in Steckborn (Archiv)

Nähmaschinen-Produktionsstätte in Steckborn (Archiv)

Die Bernina International AG hat im vergangenen Jahr mehr Nähmaschinen verkauft. Trotzdem ging der Umsatz wegen des schwachen Dollars und des Euros leicht zurück auf 195 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Bernina habe "sehr erfolgreich agiert", heisst es im Communiqué. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 9 Prozent mehr Nähmaschinen der Marke Bernina verkauft. Im Low-End-Segment (Marke Bernette) stiegen die Verkäufe um 20 Prozent, und bei den Overlockern um 37 Prozent.

Besonders gute Verkaufszahlen gab es in der Schweiz, in Deutschland und Belgien. Dank eines strikten Kostenmanagements erzielte Bernina ein positives Finanzergebnis. Alle Mitarbeitenden erhielten einen Sonderbonus ausbezahlt.

Die Bernina-Textilgruppe gehört zur Schweizer Familienholding Fritz Gegauf AG mit Sitz in Steckborn am Bodensee. Bernina ist in 80 Ländern auf allen Kontinenten tätig.

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