Auf operativer Ebene (EBIT) betrug der Gewinn nach ausserordentlichen Restrukturierungskosten 3,1 Mio. Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im ersten Halbjahr 2009 waren es noch rund 15,6 Mio. Franken.

Wie bereits im Juli angekündigt, liegt der Umsatz um 13,8 Prozent tiefer bei 139,6 Mio. Franken. Dies sei zum einen darauf zurückzuführen, dass im ersten Semester 2009 in der Wärmetechnik ein Auftragsbestandsüberhang in der Höhe von 16,0 Mio. Fr. abgebaut werden konnte, welcher in diesem ersten Halbjahr gefehlt habe, begründete Schulthess.

Zum anderen hätten der Rückzug aus dem Geschäft mit Kältegrossanlagen und die begleitenden Restrukturierungsmassnahmen auf Absatz und Ertrag gedrückt. Noch in diesem Jahr will Schulthess aber alle Personalmassnahmen abschliessen.

Nach einem enttäuschenden Gesamtjahr 2009 und der Reduktion der Belegschaft um rund ein Drittel erwartet Schulthess für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 300 Mio. Franken. Das Management schätzt die Entwicklung an den europäischen Märkten weiterhin zurückhaltend ein.