Auto-Krise - GM

Bei Insolvenz von General Motors soll Staat 72,5 Prozent bekommen

Angestellter bei General Motors (Archiv)

Angestellter bei General Motors (Archiv)

Der Autokonzern General Motors (GM) soll bei einer immer wahrscheinlicheren Insolvenz zu fast drei Vierteln vom Staat übernommen werden.

Die US-Regierung werde bei einem geplanten Rettungsverkauf im Zuge eines möglichen Insolvenzverfahrens 72,5 Prozent der Anteile an einem neuen GM-Konzern erhalten, gab der grösste US-Autobauer in einer Börsenmitteilung bekannt.

Nach dem Scheitern der Verhandlungen mit den Gläubigern von General Motors legte das US-Finanzministerium zudem ein neues Angebot vor. Für das nachgebesserte Angebot zur Entschuldung des Konzerns habe das Ministerium zunächst die Zustimmung von Gläubigern erhalten, die 20 Prozent der Schulden von General Motors hielten, erklärte die US-Börsenaufsicht SEC.

Die Umstrukturierung der Schuldenlast zählte zu jenen Bedingungen, von deren Erfüllung das US-Finanzministerium weitere Finanzhilfen für GM ausserhalb eines Insolvenzverfahren abhängig gemacht hatte.

Das erste Angebot des Ministeriums war am Mittwoch am Widerstand der Gläubiger gescheitert: Es hatte vorgesehen, dass sie gegen einen Verzicht auf 27 Mrd. Dollar Ausstände einen Anteil von 10 Prozent an GM erhalten sollten.

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