Erotikhändler
Beate Uhse macht schlapp – Erotikhändler hat Insolvenz beantragt

Der Erotikhändler Beate Uhse ist pleite. Dies melden deutsche Medien. Das Unternehmen hat einen Insolvenzantrag gestellt und will sich nun in Eigenregie sanieren.

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Beate Uhse-Regal.

Beate Uhse-Regal.

dpa/Julian Stratenschulte

«Der Vorstand der Beate Uhse AG, Michael Specht, hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um die Sanierung der gesamten Gruppe in Eigenverwaltung nachhaltig umzusetzen», teilte die Beate Uhse AG am Freitag in Flensburg mit.

Der Insolvenzantrag betreffe einzig die Holding Beate Uhse AG. Die Tochtergesellschaften werden dagegen keine Insolvenz beantragen. «Damit halten die operativen Gesellschaften in Deutschland und den Niederlanden ihren Geschäftsbetrieb uneingeschränkt aufrecht und die Handlungsfähigkeit wird gesichert.»

Hintergrund: Gemäss der "Bild" scheiterten Bemühungen, eine Umschuldung im Zusammenhang mit einer Anleihe im Volumen von 30 Millionen Euro zu erreichen. Mit den Gläubigern kam allerdings keine Einigung zustande. «Wir haben damit einen Weg eingeschlagen, bei dem wir sehr zuversichtlich sind, die Unternehmensgruppe als Ganzes sanieren zu können.» (az/watson.ch)

Beate Uhse mit zwei jungen Damen im Arm: Hier präsentierten sie eine Aktie ihres Erotikunternehmens (19. Mai 1999, in Frankfurt/Main)

Beate Uhse mit zwei jungen Damen im Arm: Hier präsentierten sie eine Aktie ihres Erotikunternehmens (19. Mai 1999, in Frankfurt/Main)

AP/Bernd Kammerer

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