Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz traditionelle Spielsachen (ohne elektronische Spielzeuge) im Wert von 435 Mio. Fr. verkauft. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr betrug 1,1 Prozent, wie der Spielwaren Verband Schweiz am Montag mitteilte.

Mit diesem marginalen Rückgang auf hohem Niveau habe die Spielwarenbranche ihre Konjunkturunabhängigkeit gezeigt, stellte der Branchenverband etws beschönigend fest. Besonders begehrt waren 2012 Baukästen (Umsatzplus von 6,3 Prozent), Modepuppen und elektronisch unterstütztes Lernspielzeug.

Die Hälfte des Jahresumsatzes erwirtschaftet die Branche mit dem Weihnachtsgeschäft. Während des Weihnachtsverkaufs seien auffallend viele hochpreisige Spielwaren (über 100 Fr.) gefragt gewesen.

Für 2013 rechnet der Spielwaren Verband mit stabilen Umsatzzahlen. Positive Erwartungen weckten die anhaltend hohen Geburtenraten in der Schweiz, innovative Produktneuheiten und die positiven Jahresergebnisse der grossen Hersteller. Wachstumspotenzial habe auch der Lizenz-Bereich.