Detailhandel

Baubewilligung für Aldi-Suisse-Haupsitz im st.gallischen Jonschwil

Aldi-Suisse baut neuen Hauptsitz

Aldi-Suisse baut neuen Hauptsitz

Aldi Suisse kann den Hauptsitz nach Jonschwil SG verlegen: Die kantonalen Instanzen sowie die Gemeinden Jonschwil und Uzwil haben die Baubewilligung erteilt. Aldi will im Herbst mit dem Bau beginnen, wie der Jonschwiler Gemeinderat mitteilte.

Auf dem ehemaligen Kieswerk im Gebiet Schwarzenbach/Niederstetten bei Jonschwil soll der Hauptsitz und das Verteilzentrum von Aldi Suisse entstehen. Es wird ein Bauvolumen von über 100 Mio. Fr. ausgelöst. Geplant sind rund 300 Arbeitsplätze.

Ende Juli eröffnete Aldi in der Schweiz seine hundertste Filiale. Der Markteintritt des deutschen Discounters vor dreieinhalb Jahren und jener von Konkurrent Lidl diesen Frühling hat den Schweizer Detailhandel nicht revolutioniert, aber doch stark beeinflusst.

Mit der gleichzeitigen Eröffnung von vier Filialen in Allschwil BS, Belp BE, Oberburg BE und Agno TI ist die Expansion in der Schweiz für Aldi noch lange nicht beendet. Aldi will in der Schweiz zum Regionalversorger werden, sagt Mediensprecher Sven Bradke. Und bis dahin sei noch ein langer Weg.

Der 2008 mit den Ende letzten Jahrs 94 Filialen erzielte Umsatz wird vom Marktforschungsinstitut GfK auf 900 Mio. Fr. geschätzt. Damit wäre Aldi bereits der neuntgrösste Detailhändler im Land.

Im Vergleich zu den Grossverteilern Migros und Coop, die im Detailhandel 19,6 Mrd. respektive 16,4 Mrd. Fr. umsetzen, ist der Discounter in der Schweiz aber nur ein kleiner Fisch.

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