Chemie

BASF baut in Basel stellen ab – Konzern verdient im Auftaktquartal aber mehr

BASF-Logo vor dem Hauptsitz der BASF Schweiz in Basel (Archiv)

BASF-Logo vor dem Hauptsitz der BASF Schweiz in Basel (Archiv)

Der weltgrösste Chemiekonzern BASF hat im Auftaktquartal 2013 mehr verdient als vor einem Jahr. Erst Anfang Woche wurde bekannt, dass man in Basel 350 Stellen streichen wird.

"2013 hat für uns solide angefangen. Insbesondere unser Geschäft mit Pflanzenschutzmittel war erneut sehr erfolgreich", sagte Chef Kurt Bock laut Communiqué am Freitag. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern (EBIT) und Sondereffekten stieg um 10,1 Prozent auf 2,214 Mrd. Euro (rund 2,7 Mrd. Franken). Damit traf das im Dax notierte Unternehmen die Schätzungen der Analysten.

Unter dem Strich blieben nach Minderheiten 1,446 Mrd. Euro, nach 1,703 Mrd. Euro im ersten Quartal 2012. Im Vorjahr hatte BASF hier von dem Verkauf seines Düngemittelgeschäfts profitiert.

Der Umsatz kletterte von Januar bis März um 4,8 Prozent auf 19,738 Mrd. Euro. Neben der Agrochemie trug auch die Öl- und Gassparte zum Zuwachs bei. Für das laufende Jahr peilt BASF weiterhin neue Spitzenwerte beim operativen Ergebnis und Umsatz an.

Erst vergangenen Dienstag teilte der Konzern mit, dass man in der Region Basel bis zu 350 Stellen streicht. Die Standorte Basel und Schweizerhalle würden zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit bis Ende 2015 neu strukturiert. BASF will zudem das Basler Klybeck-Areal verkaufen. Dafür wurden der Chemie-Multi von der Basler Regierung, aber auch von Gewerkschaftsseite heftig kritisiert.

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