Schokolade

Barry Callebaut steigert Verkaufsvolumen im 1. Quartal

Barry Callebaut steigert die Verkaufsvolumen im 1. Quartal. (Archiv)

Barry Callebaut steigert die Verkaufsvolumen im 1. Quartal. (Archiv)

Barry Callebaut ist im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2019/20 stark gewachsen. Das Verkaufsvolumen des weltgrössten Schokoladekonzerns stieg in der Periode von September bis November um 8,2 Prozent auf 585'620 Tonnen.

Die Verkaufsmenge im Schokoladengeschäft stieg dabei um 7,7 Prozent und lag damit deutlich über dem gemäss Branchenzahlen stagnierenden Wachstum des globalen Schokoladenmarktes.

Alle Regionen und zentralen Wachstumstreiber - Outsourcing (+2,7%), Schwellenländer (+16,7%) und Gourmet & Spezialitäten (exkl. Getränkesparte, +4,4%) - trugen zu diesem Wachstum bei, wie das Zürcher Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Kakao-Sparte (Global Cocoa) erzielte ein Volumenwachstum von 10,2 Prozent.

Ohne den erstmaligen Konsolidierungsbeitrag von Inforum belief sich das organische Volumenwachstum den Angaben zufolge auf 6,2 Prozent Der Umsatz stieg derweil um 6,3 Prozent auf 2,00 Milliarden Franken, in Lokalwährungen waren es +8,7 Prozent. Gewinnzahlen werden zu den ungeraden Quartalen hingegen keine kommuniziert.

Schätzungen übertroffen

Mit den vorgelegten Zahlen wurden die bereits relativ hohen Schätzungen der Analysten gemäss AWP-Konsens beim (wichtigeren) Verkaufsvolumen klar übertroffenen. Diese hatten ein Plus von 6,3 Prozent (Bandbreite +5,6 bis +6,7%) geschätzt. Die Zielsetzung von Barry Callebaut selber liegt für das Volumenwachstum bei jährlich 4 bis 6 Prozent.

CEO Antoine de Saint-Affrique zeigt sich denn auch sehr zufrieden in der Mitteilung: "Der starke Jahresbeginn, zusammen mit unserem gesunden Portfolio und der gewissenhaften Umsetzung unserer Strategie gibt uns die Zuversicht, dass wir unsere bis zum Ende des Geschäftsjahrs 2021/22 geltenden Mittelfristziele erreichen werden."

Demnach wird im Durchschnitt bis und mit Geschäftsjahr 2021/22 ein Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent pro Jahr und eine über diesem Wachstum liegende EBIT-Zunahme in Lokalwährungen angestrebt.

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