Bundesrat

Banken müssen Eigenmittel bei Wohnbauhypotheken verdoppeln

Eingang zur Nationalbank in Bern (Archiv)

Eingang zur Nationalbank in Bern (Archiv)

Der Bundesrat bekämpft das starke Wachstum auf den Immobilienmärkten und erhöht auf Antrag der Nationalbank den antizyklischen Kapitalpuffer (AZP). Damit werden Banken verpflichtet, die Eigenmittel für Wohnbauhypotheken von 1 auf 2 Prozent zu erhöhen

Die Banken werden ab 30. Juni 2014 verpflichtet, die Eigenmittel für Wohnbauhypotheken von 1 auf 2 Prozent zu erhöhen.

Der Grund: Der Bundesrat bekämpft das übermässige Wachstum auf den Immobilien- und Hypothekarmärkten und erhöht auf Antrag der Schweizerischen Nationalbank den antizyklischen Kapitalpuffer (AZP).

Die Nationalbank sei zum Schluss gekommen, dass die Erhöhung des AZP notwendig sei, teilte die Eidgenössische Finanzverwaltung am Donnerstag mit.

Damit müssen die Banken zusätzliche anrechenbare Eigenmittel in der Höhe von 2 Prozent ihrer risikogewichteten Positionen halten.

Der höhere AZP ziele weiterhin nur auf Hypothekarkredite für Wohnliegenschaften. Andere Kredite, insbesondere solche an Unternehmungen, sind laut der Mitteilung von der Massnahme nicht betroffen.

Vorrangiges Ziel des AZP sei es, die Gesamtwirtschaft und den Bankensektor gegenüber den Risiken eines übermässigen Kreditwachstums widerstandsfähiger zu machen.

Die Erhöhung des AZP solle aber auch dazu beitragen, den Anstieg der Hypotheken und Immobilienpreise zu dämpfen.

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