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Bank Coop steigert Gewinn 2009 - Hypothekar-Volumen auf Rekordhoch

Hauptsitz der Bank Coop in Basel

Hauptsitz der Bank Coop in Basel

Die Bank Coop hat ihren Jahresgewinn 2009 um 10 Prozent auf 71,4 Mio. Franken gesteigert. Im wichtigen Hypothekargeschäft hat die Tochter der Basler Kantonalbank (BKB) ein weiteres Stück vom Kuchen ergattert. Dies führt aber auch zu höheren Kosten.

Erstmals haben die Hypothekarforderungen die 11-Milliarden-Grenze überschritten und sind damit um 5 Prozent gewachsen. Um sich gegen Zinsveränderungen abzusichern, kommen auf die Bank in ihrem Hauptgeschäft höhere Kosten zu: Vor allem deswegen gingen die Erträge aus dem Zinsgeschäft um 16,4 Prozent zurück.

Wegen den rekordtiefen Zinsen seien Festhypotheken besonders gefragt, erklärte Geschäftsführer Andreas Waespi vor den Medien in Zürich: Die Festhypotheken machten 86 Prozent der Ausleihungen aus.

Auf der Kostenseite konnte die Bank Coop, die als relativ kleines Institut viele Dienstleistungen auslagert, den Geschäftsaufwand insgesamt um 6,2 Prozent reduzieren. Die kleineren Erträge im Zinsgeschäft drücken dennoch stärker auf den Bruttogewinn, der um 17 Prozent auf 93,8 Mio. Fr. zurückging.

Die Gewinnsteigerung verdankt die Bank letztlich der Veräusserung von Beteiligungen, die teilweise unerwartet 14,6 Mio. Fr. in die Kassen spülten.

Auch im vergangenen Jahr profitierte die Bank Coop vom Zustrom vor allem kleinerer Sparer: 265,1 Mio. Fr. mehr Kundengelder lagerten Ende Jahr in den Tresoren. Ihr Wert beträgt nun 9 Mrd. Franken, so viel wie noch nie bei der Bank Coop.

Als Ziele setzt sich die Geschäftsleitung einen Ausbau des Geschäfts mit Firmen- und Handelskunden, wie auch institutionellen Kunden. Gleichzeitig werde das Filialnetz um Niederlassungen in Brugg AG, Sitten, Zürich-Oerlikon und Rapperswil-Jona SG erweitert, kündigte Waespi an.

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