Der Umsatz zog um 78 Prozent auf gut 528 Mio. Dollar an. Die Umsatzprognose für das laufende Quartal liegt bei 611 bis 627 Mio. Dollar.

Für das Online-Werbegeschäft in China, wo das Unternehmen zwei Drittel des Marktes kontrolliert, werden Zuwachsraten von rund 45 Prozent im Jahr vorausgesagt. Manche Branchenexperten gehen allerdings davon aus, dass die Firmen ihre Werbebudgets zurückfahren, weil sie sich auf ein langsameres Wirtschaftswachstum in der Volksrepublik einstellen.

Um wichtige Werbekunden bei der Stange zu halten, hat Baidu seine Werbeplattform vereinfacht. Der chinesische Konzern konzentriert sich zudem verstärkt auf das Geschäft mit Online-Videos und den elektronischen Handel (E-Commerce).

Im angestammten Suchgeschäft hat er davon profitiert, dass Google nach einem Streit mit der Regierung in Peking über die Internet-Zensur seine Aktivitäten in der Volksrepublik gedrosselt hat.