Die UBS verpflichte alle ihre Mitarbeiter im grenzüberschreitenden Vermögensverwaltungsgeschäft, die gesetzlichen Grundlagen einzuhalten. «Wer dagegen verstösst, wird hart sanktioniert», betont  Weber in einem Interview mit dem deutschen «Handelsblatt». Zu den jüngsten Vorwürfen gegen die UBS sagte der ehemalige Präsident der deutschen Bundesbank, man habe "die Vorgänge intern sehr sorgfältig geprüft".

Weber beteuerte zudem, die Bank helfe nicht mit, das Steuerabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland zu hintergehen. Die UBS unterstütze das Abkommen. Damit könnten die Probleme der Vergangenheit gelöst werden: «Es ist der richtige Weg, endlich einen Schlussstrich unter die Vergangenheit zu ziehen.»

Konsequenzen gezogen

Weber äusserte sich zudem zur Rolle der UBS in der Libor-Affäre. Er verneinte, dass die Bank Gespräche mit den Behörden über einen Vergleich führe.

Die Bank habe mögliche Beeinflussungen intern untersucht, so Weber. Die Untersuchungen deckten die Zeit von 2005 bis 2010 ab. «Wir haben disziplinarische und organisatorische Konsequenzen gezogen», erklärte er, ohne konkretere Angaben dazu zu machen.