Autobranche

Autoverkäufe gehen im Juli um 9 Prozent zurück

Weniger Autos verkauft (Archiv)

Weniger Autos verkauft (Archiv)

Die Autoverkäufe in der Schweiz sind im Juli um 9 Prozent auf 24'057 Wagen gesunken. Trotz des erneuten Rückgangs sieht die Autobranche aber Zeichen einer moderaten Erholung auf dem Markt.

Die dramatische Situation, die noch Anfang Jahr herrschte, habe sich entschärft, teilte der Importeurverband auto-schweiz mit. Doch solange die Wirtschaftskrise in den Köpfen der Kunden stecke, handelten diese vorsichtig, wird Verbandsdirektor Andreas Burgener in der Mitteilung zitiert.

Die Autoverkäufe sanken von Januar bis Juli gegenüber der Vorjahresperiode um 11,5 Prozent auf 157'777 Einheiten. Das entspricht ziemlich genau dem europäischen Schnitt, wie auto-schweiz schreibt. Für das erste Halbjahr 2009 hatte die Vereinigung ein Verkaufsminus von fast 12 Prozent ausgewiesen.

Positive Impulse erhoffen sich die Importeure nun von der internationalen Automobilausstellung in Frankfurt mit zahlreichen Neulancierungen und vom Genfer Autosalon im nächsten Jahr.

Zurzeit findet eine Verlagerung zu kleineren und verbrauchtsoptimierten Motoren statt, wie auto-schweiz weiter mitteilte. Der durchschnittliche Hubraum hat sich innert Jahresfrist von 1940 auf 1875 Kubikzentimeter verkleinert.

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