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Autoimporteur AMAG liefert Neuwagen aus wie nie zuvor

Hat ein weiteres gutes Jahr hinter sich: Autoimporteur AMAG (Archiv)

Hat ein weiteres gutes Jahr hinter sich: Autoimporteur AMAG (Archiv)

Der Schweizer Autoimporteur AMAG hat 2012 das dritte Rekordjahr in Folge hingelegt. Der Umsatz stieg dabei um 200 Mio. auf 4,5 Mrd. Franken. Die Händler lieferten 100'863 neue Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge der AMAG-Marken aus.

Überhaupt geht 2012 für die ganze Branche mit über 328'000 neu zugelassenen Personenwagen als verkaufsstärkstes Jahr seit 1989 in die Geschichte ein.

An diesen Verkäufen konnte Importeur AMAG einen rechten Happen für sich beanspruchen. Der Marktanteil seiner Marken VW, Skoda, Audi und Seat stieg um 2,2 auf 28,8 Prozent, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

VW top

Am beliebtesten war einmal mehr Volkswagen. Von diesen setzte AMAG mit über 44'000 mehr als doppelt so viele ab, wie von Audi, der Nummer Zwei. Audi gehört ebenfalls zum VW-Konzern. Erstmals auf den dritten Platz kam Skoda mit über 19'000 Autos und neuem Stückzahlrekord.

Zudem wurden an rund 8100 neue Seats erstmals Nummern geschraubt. Als grösste Handelsorganisation für die Sportwagenmarke in der Schweiz setzte AMAG auch gut 1250 Porsche ab, eine Steigerung von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

AMAG beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr 5250 Personen, 675 davon Lehrlinge. 2012 bezeichnete das Unternehmen trotz des neuen Rekords als anspruchsvoll.

Für 2013 erwartet der Autoimporteur weiterhin viele Herausforderungen. Die Eurokrise dürfte erst im laufenden Jahr voll auf die Schweiz durchschlagen. Ohne Massnahmen wie Garantieverlängerungen, Ausstattungspakete, Euroboni und andere Aktionen dürften wettbewerbsfähige Preise schwierig zu erreichen sein.

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